Aktuelle Seite: HomeMeldungenAktuellesVeranstaltungenBroadwayShow 2007Die Show - Teil 1 (Part One)

Mit den ausgewählten Titeln und der Ablaufgestaltung wollten sich die Organisatoren ein wenig von der Vergangenheit in die Gegenwart der großen Broadway-Shows tasten und dem Publikum so dessen größten Erfolge de, umrahmt von kurzen Geschichten in Form von Ansagen, näher bringen.

Die Titelauswahl war wirklich schwer. Einige Stücke haben es nicht in die Auswahl geschafft, sonst hätten wir das Publikum sicher länger als 2 Stunden unterhalten müssen. (Die Bilder stammen aus der Testaufnahme vom 28.9.2008. Es gibt auch eine Live-DVD und Doppelaudio-CD zu kaufen. Bitte an Michael Mayer wenden).

1 “Lullaby of Broadway”

Aus dem Musical „42nd Street“. Solisten Monika Bayer, Frederike Deger, Dorothee Eisele-Ruf, Sabine Gronau, Sabine Hepp, Andrea Reith, Katharina Schenk.
Ein Lied über den "Traum vom Broadway-Glanz", den wohl alle Schauspieler, Tänzer, Musiker, Produzenten und Komponisten hoffen, dass er irgendwie und irgendwann in Erfüllung geht stand am Anfang der Show. Die Straße des Erfolgs mit ihren Bars und Shows, den vielen gelben Taxis, dem Poltern der U-Bahn, der besonderen Stimmung bei Nacht verlockt dazu. "Schlaf gut, mein Baby - hör gut zu, beim "Gute-Nacht-Lied" des Broadways". Das Lied ist aus dem Musical 42nd Street, einer der großen Erfolge des Broadway und es war fast ein "Must" die Show mit diesem Lied beginnen zu lassen. das Publikum sicher länger als 2 Stunden unterhalten müssen.


2 „Oklahoma“

Titelsong des gleichnamigen Musicals (1943). Solist: Klaus Saile.

Einer der ersten einschlagenden Erfolge des Broadways läutete 1940 die Ära von Rodgers und Hammerstein am Broadway ein. Eine simple Story um ein Beziehungsgeflecht einer Farmerstochter mit einem Ranchersohn und des Hofknechts sollte der Ausgangspunkt aller künftigen Musicalproduktionen werden. Die Darstellung einer Geschichte entlang Tanz-, Gesangs- und komödiantischen Einlagen anstelle von Shows die am Ende eine Geschichte darstellten. Rodgers hatte bis dahin schon über 30 Musicals geschrieben, Hammerstein 26 Shows auf die Bühne gebracht. Die Songs wurden nicht geschrieben um Populär zu sein und das Musical sollte auch keine Stars hervorbringen. Alles wurde der Geschichte untergeordnet. Als sich der Vorhang zum ersten Mal öffnet saß dort eine alte Frau, die Butter machte und aus dem Off sang ein Sänger der dann auf die Bühne kam. Auch der Tanz dient nicht mehr nur der Showbegleitung sondern spielte eine wesentliche Rolle in der Ausdruckskraft des Stücks. Agnes de Mille's Interpretation der Dreieckssituation zwischen der Farmerstochter Laurie, dem Cowboy Curly und dem brutalen Hofknecht Chudd konnte anschliessend auch in einem Film bewundert werden. Mit dem Titelsong "Oklahoma" und "Oh what a beautiful morning" und einem Square Dance von Teilen des Chores auf "The farmer and the cowman", einstudiert von Michel Hepp, bietet Oklahoma einen schönen, schmalzigen Rückblick auf die Entstehung des Musicals am Broadway. Übirgens: Jahrelang gab es keine freien Sitzplätze im St.James-Theater, und dies obwohl das Stück zu Beginn des 2. Weltkriegs auf die Bühne kam. Die Schallplattenfassung der Originalbesetzung war der Kassenschlager über Jahrzehnte. Noch heutzutage gibt es über 600 Produktionen des Stücks von Amateuren oder Profis alleine in den USA.

3 - Oh, what a beautiful morning

Aus „Oklahoma“. Solistin: Dorothee Eisele-Ruf

4 „The farmer and the cowman“
Aus „Oklahoma“. Caller: Michel Hepp. Solisten: Monika Bayer, Holger Bayer, Markus Herzog, Klaus Saile.

 


5 „Steam Heat“
Aus dem Musical „Pajama Game“ (1954). Solisten: Tanja Klapper, Georgia Schweizer, Jeanette Toksig.

Zu dem bekannten Song aus dem wohl eher unbekannten Musical "Pajama Game" welches auf der Novelle "7½ Cents" von Richard Bissel beruht, wurde von Bob Fosse, einem der berühmtesten Broadway Choreographen, eine wohl einzigartige Hutszene inszeniert. Damit kreierte er unfreiwillig seinen eigenen Tanzstil. In einem Interview darauf angesprochen, meinte er, "dass es wohl mit dem frühen Verlust seines Haupthaares zusammenhing, dass seine Choreographien so "hutlastig" wurden". Es war Fosse's erstes Musical und der Beginn einer großartigen Karriere, 1955 bekam er sogar einen Tony Award für die beste Choreographie dafür. Das Musical wurde 2006 neu aufgelegt und spielte 2006 fast ein ganzes Jahr im American Airlines Theater in New York. Tanja Klapper, Georgia Schweizer und Jeanette Toksig haben lange geübt um auf den Spuren Bob Fosse's zu wandeln - eine Herausforderung, welche die 3 bravourös gemeistert haben.

 

6 „Diamonds are the girls best friend“
Aus dem Musical „Gentlemen prefer blondes“ (1949). Solistin: Daniela Zimmermann.

Auch wenn den Titel die meisten wohl eher mit Marilyn Monroe aus dem Film von 1953 in Verbindung bringen, so lag der Ursprung im Musical "Blondinen bevorzugt" von Jule Styne (Musik) und Leo Robin (Liedtexte). Die Uraufführung fand am 8. Dezember 1949 im Ziegfeld Theatre in New York statt. Die Erfindung des Reißverschlusses bedroht in dem Stück die Knopffabrik des Fabrikaten Guy Esmond, während seine Verlobte Lorelei ohne ihn auf Europareise gehen muss und dabei dem Reisverschlusserfinder Joephus Gage kennen lernt. Doch Guy ist zu verliebt und so fährt er nach Paris um seine Lorelei dort zu heiraten und findet sie in einem Kleid mit Reisverschluss. Aber wie in den meisten Musicals gibt's dann auch hier ein Happy End: Lorelei bringt die Hälfte der Anteile am Reißverschlusspatent mit in die Ehe. Um unsere Solisten herum tanzen die Junior(inn)en des MGV.

7 „Mack the knife“
Aus dem Musical „Threepennyopera“ (1954). Solist: Harald Parma (29.9. Benedetto Gianni).

Die Dreigroschenoper, eigentlich kein Musical sonder eher ein politisch engagiertes Theaterstück mit 22 Gesangsnummern, könnte man wohl als eines der ersten Stücke am Broadway bezeichnen. Im Original heißt das, von Berthold Brecht und Kurt Weil im Jahre 1928 bearbeitete Stück, "The Beggar's Opera" und wurde bereits 1728 geschrieben. Im Jahre 1750 wurde es dann am Nassau Theater in New York uraufgeführt und 1854 dann am Broadway-Theater gespielt. Seine große Bekanntheit erreichte das Stück, in dem es vor zwielichtigen gestalten nur so wimmelt, allerdings mit der deutschen Fassung wohl auch deshalb, weil es die bissige Satire des Stücks dazu führte, dass es 1933 von den Nazis verboten wurde. Die Moritat von Mackie Messer ist das wohl bekannteste Stück daraus und hat schon viele große Künstler zu Neuinterpretationen bewegt.

8 „Sing Sing Sing“
Aus dem Musical „Swing“ (1936). Es singen die Frauen der M-Singers, es tanzen die ChoriFeen.

Mit diesem Titel von Benny Goodman und den Andrew Sisters wollen wir der Blues- und Swing-Ära der frühen 20er Jahre huldigen, die auch im Muscial "Swing" beschwingt dargestellt wurde. Der Titel hat allerdings nichts mit den Gefängnis "Sing Sing" in New York zu tun und wir haben ihn vor allem deshalb ins Programm genommen um unseren Bläsersatz von SevenUp mal so richtig ins Schwitzen zu bringen.

 


9 „Fame“
Titelsong aus dem gleichnamigen Musical (1988). Solistin: Nina Gruzdov.

Die klassische Geschichte des Traums eine erfolgreiche Tänzerin am Broadway zu werden. Ähnlich wie "A chorus line" hält das Musical in moderner Form den Produzenten einen Spiegel vor. Mit "Out here on my own", "The Body electric", einer tollen Chornummer und dem Titelsong "Fame" tritt somit auch bei uns der Tanz- und Gesangsnachwuchs auf die Bühne und schließt den ersten Block ganz modern ab.

 

10 „Out here on my own“
Aus „Fame“. Solistin: Marilena Deis.

11 „The Body Electric“
Aus „Fame“. Solisten: Jürgen Durst, Carolin Eberle, Vanessa Kaiser und Tanja Klapper.

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